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Stimmungsvoller Närrischer Abend

Jubiläumssitzung war eine Zeitreise mit vielen stimmungsvollen Höhepunkten.

Eine Zeitreise durch die närrischen Jahrzehnte der Narrhalla wurde dem Publikum geboten. Wie seit vielen Jahrzehnten wurde der Abend mit dem Präsidenten und dem Marsch der Gesamtgarde eröffnet. Ehrenpräsident Richard I. war Protokoller des Abends. Als altes Ehepaar tauschen Nicole Meier-Peter und Thomas Lang ihre “Sticheleien” aus. In die tänzerischen 1930er Jahre führten uns die Gardemädchen mit ihrem “Charleston”, den die Elferrätin Uschi Hamerski mit ihnen auf die Bühne brachte. Zwei Urfasnachter aus Önsbach, Waldtraut Grossmann und Willi Künstel reizten die Lachmuskeln wie in den frühen 1900er Jahren schon Karl Valentin. Seit 1953 wurde bei der Narrhalla Achern eine Garde installiert, diese wird seit Jahrzehnten durch die Gymnastikabteilung des TV Acherns gestellt und unter Uschi Hamerski trainiert und koordiniert. So zeigte die Garde ihren sportlichen und zeitgemäßen Gardemarsch. Zum 100jährigen Jubiläum wurden die Dreizipfelshansele ins Leben gerufen. Seit dem zeigen sie ihren Traditonstanz den damals Inge Vierneisel zusammengestellt hat, auf die Musik von Willi Schütz, Masken wurden von Walter Gereis entworfen. Diese Wurzeln sind immer noch beliebt und mit Tochter Manuela Gerteis-Hasenburg als Trainerin der Hansele und ihren Söhnen als Tänzer lebendiger den je. Nach der Pause, die durch die “Waldulmer Rotwinschlozer” stimmungsvoll beendet wurde, konnte die in den 1970er Jahren erfolgreichste Band ABBA für den Abend gewonnen werden. Die vier rissen das Publikum von den Sitzen zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Die Bänkelsänger, Karl Keitel, Manfred Heitz und Roland Siefermann beschrieben in ihren musikalischen Texten das vergangene Jahr mit seinen närrischen Ereignissen. In die 1980er Jahre tanzten die Jugendlichen der Narrhalla mit ihrem musikalischem und tänerischen Medley. Michael Wegel berichtet in seinem Bericht über seine Erlebnisse der Kur und schickte eine Lachsalve nach der anderen durch den Raum. Die 1990 gegründeten Grindehexen boten in diesem Jahr einen Hexentanz tanzten mit und auf dem Hexenbesen. Bei Thomas Wellershausens Schunkelrunden waren das Publikum gerne die schunkelnden Hauptaktivisten. Manfred Heitz ist seit Gründung der Dreizipfelshansele und der Installierung des Pflasterschissers das singende Sprachrohr der Gruppe. Die Pflasterschisser nahmen sich die letzten 25 Jahre der städtischen Ereignisse vor um diese wie immer gekonnt auf die Schippe nahmen. Zum mitreisenden Schluss kam der “Mountain Man” Ralph I.  in weiblicher Begleitung zurück auf die Bühne. nach dem Dank an alle Mitwirkenden stand der Saal Kopf mit “Hulapalu” war es ein stimmungsvoller Abschluss des Programms. Das Tanzen, Singen und Feiern ging nach Programmschluss noch lange weiter.
 
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